ࡱ> <>;5@ 0*bjbj22 .4XX"BBBBBBBV~~~~ Vg   $ RoZ B BB!  BB   BB  X(~X 7 0g L F VVBBBBB 4  VV$z VVzEinfhrung in das Thema "Immigration im deutschen Film" Im Folgenden werden deutsche Filme vorgestellt, die sich auf ganz verschiedene Weise mit dem Thema Immigration befassen. Die Filme selbst wurden auf Grund ihrer Qualitt sowie ihrer Zugnglichkeit in Grobritannien ausgewhlt. Alle Filme sind entweder hierzulande oder ber amazon.de erhltlich, in den meisten Fllen mit englischen Untertiteln. Die Hauptzielgruppen sind A2-SchlerInnen bzw. UniversittsstudentInnen des ersten Jahres Deutsch. Wichtig ist noch anzumerken, dass bei den meisten der vorgeschlagenen Filme gem der Thematik die Sprache Schimpfwrter aufweist und auch Gewalt- und gelegentlich sexuelle Szenen gezeigt werden. Das ist der Authenzitt halber nicht vermeidbar. Manchmal ist die englische Untertitelung brigens extremer als die Originalsprache! Hintergrundinformationen zur Immigration in Deutschland Deutschland ist ein Einwanderungsland. In diesem Heft werde ich mich darauf beschrnken, diejenigen Gruppen von Einwanderern zu erwhnen, die eine direkte Relevanz fr die jetzt existierende Filmkultur der Immigration in Deutschland haben. Der Begriff Immigration bzw. Einwanderung wird hier sehr breit gefasst. Er umfasst hier die Gastarbeiter der ersten Generation, deren Nachkommen bis hin zur jetzt schon vierten Generation sowie die Gruppe der Asylsuchenden bzw. bewerber. Der Begriff Gastarbeiter wird zwar allgemeinsprachlich noch verwendet, ist aber inzwischen politisch berholt. Ein Gastarbeiter, der bleibt, ist kein Gastarbeiter mehr, sondern ein Einwanderer. Hier konzentriere ich mich auf die trkischstmmigen Einwanderer. Dies aus drei Grnden: Sie bilden die grte Gruppe der Auslnder in Deutschland, sie sind auf Grund ihres Status als Nicht-EU-Brger besonders benachteiligt, erleben die grten kulturellen Verschiedenheiten und Diskriminierungen, und, sicher teilweise aus oben genannten Grnden, aus ihren Reihen kommen die meisten Filme, die sich mit diesen Themen befassen. Entwicklung einer Filmkultur der Immigration Der folgende Abriss erhebt keinerlei Anspruch auf Vollstndigkeit. Die Mehrzahl der erwhnten Filme beschftigt sich mit dem Thema Gastarbeiter, diejenige Gruppe von Immigranten, die die lngste Prsenz in Deutschland haben. Erst neuerdings gibt es Filme zu den Themen Asylsuchende bzw. Flchtlinge, darunter auch die so genannten Wirtschaftsflchtlinge. Diese werden auch hier besprochen. Die ersten Anstze einer filmischen Beschftigung mit dem Thema Auslnder in Deutschland finden sich im Neuen Deutschen Film der siebziger Jahre. Hier war Rainer Werner Fassbinder der erste Regisseur, der sich mit diesem Thema befasste. Sein Film Katzelmacher (1968) handelt von den Reaktionen und Einstellungen der Brger einer Kleinstadt einem griechischen Gastarbeiter gegenber. In einem seiner bekanntesten Filme, Angst essen Seele auf* (1973), beschreibt er die Beziehung einer lteren deutschen Frau zu einem Marokkaner. Die Vorurteile und die Feindseligkeit der Umwelt dieser Beziehung gegenber sind sehr eindrcklich dargestellt. Mitte der achtziger Jahre meldeten sich zum ersten Mal trkisch-deutsche Filmemacher zu Wort. Tevfik Baser drehte 1985 40m2 Deutschland und 1988 Abschied vom falschen Paradies. In beiden Filmen geht es um die Situation trkischer Frauen, die unter der Gewalt ihrer Ehemnner leiden und einen ersten Versuch unternehmen mit anderen (deutschen) Frauen Kontakt aufzunehmen, zunchst einmal ber das Erlernen der deutschen Sprache. Was in den trkisch-deutschen Filme durchgngig portrtiert wird, sind Biografien des Lebens in zwei Kulturen. Die erzhlten Geschichten und die dazugehrigen Bilder sind aber doch sehr unterschiedlich. Schnell wird deutlich, dass es eine Standard-Biografie des Auslnders nicht gibt. Auch wird deutlich, dass Ab- und Ausgrenzungen sowie Unterdrckung auch innerhalb der eigenen Lebenswelt existiert und immer wieder neu entsteht. In den Filmen trkisch-deutscher Regisseure geht es vor allem um Entfremdung, um Sehnsucht nach Freiheit und nach Heimat, aber auch um Unterdrckung in der Kultur der Unterdrckten. Die spteren Filme beinhalten auch Geschichten von Generationskonflikten, die gleichzeitig auch Konflikte zwischen den Kulturen sind, in denen trkischstmmige Jugendliche (zum Teil auch aus Mischehen) einen neuen Weg suchen. Das frheste Beispiel eines Jugendfilms zu diesem Thema kommt allerdings von einem deutschen Regisseur. Yasemin (1988) handelt von einer jungen, in Deutschland aufgewachsenen Trkin, die selbstbewusst ihr eigenes Leben gestalten will. Dazu gehrt auch ihre Beziehung zu einem deutschen Jungen. Ganz besonders deutlich wird aber das Thema Unterdrckung innerhalb ihrer eigenen Kultur, die Unterdrckung von Frauen durch ein streng patriarchalisches System. Seit den neunziger Jahren meldet sich die dritte Generation der trkisch-deutschen Filmemacher und Filmemacherinnen zu Wort. Die wichtigsten unter ihnen sind Thomas Arslan und Fatih Akin. In allen ihren Filmen gehen sie von der eigenen Situation aus und beschreiben die Suche nach Wurzeln, nach einer neuen Identitt, und erforschen auch die Mglichkeit der Flucht bzw. Rckkehr in die Trkei. In seinem Erstlingsfilm Geschwister (1996) zeigt Thomas Arslan die verschiedenen Wege, die die drei Kinder einer trkisch-deutschen Mischehe gehen, auf ihrer Suche nach Identitt. Arslan, dessen Vater selbst Trke und dessen Mutter Deutsche ist, verarbeitet dabei eigene Erfahrungen und Beobachtungen direkt. Eine neue Form der Straenkultur, die innerhalb des Ghetto entstanden ist und der einer der beiden Brder (Erol) folgt, wird hier zum ersten Mal beleuchtet. Noch ist Erol jedoch in die Familie eingebunden. Der zweite Film in Arslans Trilogie, Dealer (1999), zeigt, wie sein Protagonist dem Straenmilieu nicht mehr entfliehen kann. Der letzte Teil der Trilogie, Der schne Tag (2002), konzentriert sich auf einen Tag im Leben einer jungen Trkin. Arslans Filme haben Berlin zum Schauplatz, genauer gesagt Ost-Kreuzberg. Fatih Akins erster Film, Kurz und schmerzlos (1998), spielt in Hamburg. Er bewegt sich ganz im Milieu der Strae und der Kriminalitt, ist ein Gangsterfilm. Die zentralen Figuren sind drei Freunde, ein Trke, ein Grieche, ein Serbe. Sein bekanntester Film ist sicher Gegen die Wand (2004), der auf den Berliner Filmfestspielen den Goldenen Bren gewann und der auf der Liste der deutschen Nominierungen fr den Oscar stand. Sein neuester Film "Auf der anderen Seite" (2008) ist der zweite Teil seiner Trilogie ber "die Liebe, den Tod und den Teufel". Yksel Yavuz ist ein in Hamburg lebender Trke kurdischer Abstammung. Sein erster Film ist Aprilkinder (1997). Die Aprilkinder sind die Nachkommen der Gastarbeiter, die zwischen zwei Welten (Deutschland und Trkei) pendeln. Sie leben in Deutschland und versuchen, anders als ihre Eltern, einen neuen Weg zu gehen. Der zweite Film von Yavuz, Kleine Freiheit (2004), spielt in der Welt der illegal in Hamburg lebenden Asylbewerber. Im Mittelpunkt steht die sehr feinfhlig portrtierte Freundschaft zwischen zwei jungen Mnnern einem Schwarzafrikaner und einem Kurden. Hier sei nun noch Georg Seelen, Journalist und Filmkritiker, zitiert, der die Bedeutung des trkisch-deutschen Films wrdigt: Das trkisch-deutsche Kino erlaubt in seiner Mischung aus Vertrautheit und Fremdheit, aus Verstndnis und Eigensinn jenen genauen Blick auf die soziale Realitt des Landes, den das deutsche Kino in seiner Mitte zu verlieren droht. Falsch ist es, darin nur die Teile des Problems zu sehen. Die Kultur des Mtissage ist vor allem ein Teil der Lsung, jedenfalls, wenn man in der Lage ist, das zu sehen. Und das Kino ist einer der besten Wege, das Hinsehen zu lernen. In jngster Zeit nehmen sich auch deutsche Regisseure des Themas Migration an. Zwei besonders gute Beispiele sind Ghettokids (2002), eine TV-Produktion, gedreht von Christian Wagner und Lichter (2003) von Hans-Christian Schmid. Ghettokids spielt in Mnchen und konzentriert sich auf zwei Brder, Griechen trkischer Sprache, und schildert ihr Leben am Rande der Gesellschaft. Die Versuche von Schule und Sozialarbeit jungen Leuten auslndischer Herkunft zu helfen, werden ebenfalls dargestellt. In Lichter geht es um ein ganz anderes Problem, nmlich um das von Migranten aus der Ukraine, die unbedingt in die Bundesrepublik wollen. Es ist ein Episodenfilm, der fnf Geschichten umfasst. Der Schauplatz ist die Grenze zwischen Polen und Deutschland. Hierfr hat Schmid vor Ort sorgfltig recherchiert. In den beiden erwhnten Filmen deutscher Regisseure umfasst die Pespektive sowohl das Migrantenmilieu als auch das deutsche Umfeld, die Konfrontation der beiden Welten. Am Ende von Ghettokids gibt es einen Lichtblick, bei Lichter nicht. Copyright Maggie Hffgen, 2009 78:F ~ kpu !2"L"u&v&****hJhW mHsHh$xmHsHhimHsHhH mHsHhihH >*mHsHhihi>*mHsH"89:D E F ~  d e nogdi*o !!!$"$u&v&))**********gdJgd$x,1h. 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