аЯрЁБс>ўџ 68ўџџџ5џџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџьЅС5@ №П0”bjbjЯ2Я2 .(­X­X”џџџџџџˆBBBBBBBVОООО ЪVД 2ъъъъъъъъ3 5 5 5 5 5 5 $ц R8|Y BъъъъъY BBъъn    ъшBъBъ3 ъ3  6З BB ъо NАыјЩОвЯ 3 „ 0Д з ,Дш.Д VVBBBBДB 0ъъ ъъъъъY Y VVФЄ VVLola Rennt – Run, Lola, Run Ich mіchte zuerst darќber sprechen, warum der Film so wichtig fќr das deutsche Kino ist, in Deutschland wie auch im Ausland, und dann mіchte ich ein paar wichtige Themen nennen, die im Film vorkommen. Zum Film und seinem Erfolg (success): Der Film wurde von Tom Tykwer geschrieben und gefilmt, er ist also der Drehbuchautor und Regisseur. Der Film ist Tom Tykwers zweiter Film. Die wichtigsten Personen im Film, also die beiden Hauptdarsteller (Schauspieler) sind Franka Potente (Lola) und Moritz Bleibtreu (Manni). Der Film spielt in Berlin und wie der Titel sagt, rennt Lola also durch Berlin. Dazu gibt es passende, aufregende Musik. „lola rennt“ kam 1998 in die deutschen Kinos und wurde vom Publikum sofort begeistert aufgenommen – er kam auf Platz zwei der Hitliste deutscher Filme. Aber nicht nur in Deutschland war er erfolgreich. Er gewann viele Preise, in Deutschland und auf internationalen Festivals. Tom Tykwer selbst hat als Regisseur internationale Preise gewonnen. Franka Potente hat Preise als beste Schauspielerin gewonnen. Sogar hier in Groпbritannien wurde der Film im Jahr 2000 von der Britischen Filmakademie als bester auslфndischer Film nominiert. Der Film wurde also international auch sehr erfolgreich und wurde auch in vielen Kinos im Ausland gezeigt. In den USA zum Beispiel war er 1999 elf Wochen lang auf Platz 30 der Filmhitliste von „Variety“ (Variety ist die wichtigste Zeitschrift fќr die Filmindustrie in den USA). Das ist ganz besonders wichtig, weil die Amerikaner im Allgemeinen lieber ihre eigenen Filme sehen. Auch in anderen Lфndern wurde der Film gezeigt. Das ist fќr einen deutschen Film nicht so selbstverstфndlich. Die meisten deutschen Filme kommen gar nicht ins Ausland. Viele Zeitungen schrieben positive Artikel ќber den Film. Man spricht von einem „Neuen Deutschen Kino“, oder von einer „Neuen Welle“ (New Wave). Wie kann das sein, dass ein einziger deutscher Film so wichtig wird? Ist er wirklich der einzige gute deutsche Film in den letzten Jahren? Und kam das wirklich so plіtzlich im Jahre 1998/1999? Nein, so kann man das nicht sagen. In der zweiten Hфlfte der 90er Jahre gab es in Deutschland einige interessante neue Filme und Regisseure. Aber das Problem bei vielen deutschen Filmen ist, dass sie zu „deutsch“ sind – die Themen, der Humor usw. Sie werden im Ausland einfach nicht akzeptiert. Bei lola rennt ist das anders. Der Film hat so viel Innovation, so viel Kreativitфt, dass er tatsфchlich eine internationale Sprache spricht. Was ist noch wichtig, damit ein Film erfolgreich wird? Was meint ihr? Die Schauspieler natќrlich, am besten Stars, die man sofort erkennt. Welche Stars kennt ihr? ..... Kennt ihr deutsche Stars? Es gibt nicht so viele internationale Stars aus Deutschland. Marlene Dietrich?.... Der Star von „lola rennt“ ist Franka Potente. Ihr habt wahrscheinlich schon gesehen, wie sie im Film aussieht – knallrote Haare, ein blaues Top und Jeans. Wenn man sie gesehen hat, wird man sie nicht so schnell vergessen. Im Film rennt sie tatsфchlich durch Berlin – sie ist also auch ziemlich fit! Franka hat ќbrigens inzwischen viele Angebote aus Hollywood bekommen – fќr Action-Filme! Aber sie mіchte nur Filme machen, von denen sie ќberzeugt ist. Sie sagt, dass Tom Tykwer einer der wenigen Filmemacher ist, der gute Rollen fќr Frauen schreibt. Auпerdem sind die beiden ein Paar – und das hilft natќrlich auch beim Arbeiten! Sie haben ќbrigens inzwischen einen neuen Film zusammen gemacht: Der Krieger und die Prinzessin. Hoffentlich kommt er auch in die englischen Kinos. Jetzt mіchte ich noch einige wichtige Themen des Films nennen. мberlegt einmal, welche dieser Themen vielleicht „typisch deutsch“ sind, welche nicht. Kіnnt ihr euch mit den Themen identifizieren? Mit welchen? Warum? Familie: Lolas Familie ist keine „Modellfamilie“. Der Vater hat kein Interesse mehr an seiner Familie, er lebt nur noch in der Arbeit, hat eine Affфre mit seiner Kollegin, Lolas Mutter ist alkoholabhфngig. Lola ist viel allein. Ihre Eltern kennen nicht einmal den Namen ihres Freundes. Sie kіnnen Lola in der Notsituation (emergency) nicht helfen. Rollenverteilung: Lola ist eine starke Frau, ihr Freund Manni ein „Softie“. Er hat ein Problem, und nur Lola kann ihm helfen. Kіnnen die beiden Vorbilder (role models) sein? Was meint ihr? Leben in der Groпstadt: Die Groпstadt ist Berlin. Tom Tykwer sagt selbst ќber sein Berlin-Bild: „Die Straпen sind leer gemacht fќr Lola – sie rennt einsam gegen den Rest der Welt... Sie ist verloren in einem Meer von Stein und Straпe... Man hat ein starkes Groпstadtgefќhl, nфmlich Verlorenheit (being lost)“. Er sagt auch, dass die Stadt im Film eine synthetische Atmosphфre hat. Und das ist im Moment in Berlin wirklich so: Die Stadt wird ganz neu gemacht, als neue Hauptstadt Deutschlands. Man sieht aber auch die Hektik der Groпstadt, symbolisiert durch Lolas Rennen und auch durch den Soundtrack. Man sieht auch verschiedene Menschen, die in einer Groпstadt leben. Sind sie typisch? Junge Menschen in der Gesellschaft: In der Familie unverstanden, einsam, arbeitslos, Gefahr der Kriminalitфt, das sind wichtige Themen fќr junge Leute heute. мberlegt euch einmal, ob diese Themen typisch deutsch sind, vergleicht mit eurer eigenen Situation, mit der sozialen Situation in England/GB. Spricht der Film eine akustische und visuelle Sprache, die man verstehen kann? Kіnnt ihr euch mit diesen Personen und Themen identifizieren oder nicht? Imagination und Effekte, Komplexitфt, Philosophie, Action, Liebe... Tom Tykwer gibt seinem Film den Untertitel: Ein romantisch-philosophischer Action-Liebes-Experimental-Thriller. Ein sehr komplexer Titel, ein sehr komplexer Film. Ich hoffe er gefфllt euch. Copyright Љ Maggie Hіffgen, 2009  ms“”ѕэхск hЧъhЃMїhЧъhЧъmHsHhАCtmHsHhBAТhАCtmHsHцч œ  Д Е hiQRріїйк6єЄBCijЎ§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§јјјј§§§§ & F”ўЎm”§јgdЧъ,1hА‚. АЦA!А"А# $ %ААФАФ ФœL@ёџL Normal$CJOJQJ^J_HaJmH sH tH DA@ђџЁD Default Paragraph FontVi@ѓџГV  Table Normal :V і4ж4ж laі (kєџС(No List ”(џџџџцч œДЕhiQ R р і ї йк6єЄBCijЎm–M90M90€M90€M90€M90€M90€M90€M90€M90€M90€M90€M90€M90€M90€M90€M90€˜0€€x˜0€€˜0€€˜0€€˜ 0€€˜ 0€€˜ 0€€˜ 0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€ijЎm–M90,'@9нM90€M90€O90”Ў”” цчœžДЕhiQ R і ї     ј љ йкBCijl†–Ql–ј6’Єs“––џџHobbitQ @z‹а,џџџџџџџџџ„а„˜ўЦа^„а`„˜ўOJPJQJ^Jo(-€ „ „˜ўЦ ^„ `„˜ўOJQJo(o€ „p„˜ўЦp^„p`„˜ўOJQJo(Ї№€ „@ „˜ўЦ@ ^„@ `„˜ўOJQJo(З№€ „„˜ўЦ^„`„˜ўOJQJo(o€ „р„˜ўЦр^„р`„˜ўOJQJo(Ї№€ „А„˜ўЦА^„А`„˜ўOJQJo(З№€ „€„˜ўЦ€^„€`„˜ўOJQJo(o€ „P„˜ўЦP^„P`„˜ўOJQJo(Ї№Q @џџџџџџџџЈƒјж        хАCtѕ7’]uЎBAТЧъЃMїџ@€““ФЦЂ““”@@џџUnknownџџџџџџџџџџџџGя:рAxР џTimes New Roman5€Symbol3& џ:рCxР џArial?5 џ:рCxР џCourier New;€Wingdings"qˆ№аh'Еж&ћьж&7‚RІ^6 (^6 (!№ ДДr4‰‰3ƒQ№мHP(№џ?фџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџBAТџџLola Rennt  Run, Lola, RunHoffgen Hobbit ўџр…ŸђљOhЋ‘+'Гй0”˜ Фаф№ќ  ( D P \ ht|„ŒфLola Rennt – Run, Lola, Runola Hoffgen t –offoffNormal Hobbit 4bbMicrosoft Word 10.0@FУ#@"ёТэ—Р@ЂqѓЩ@ђhЉыјЩ^6ўџеЭеœ.“—+,љЎ0 hp€ˆ˜  ЈАИ Р шфHomen( ‰A Lola Rennt – Run, Lola, Run Title ўџџџўџџџ !"#$ўџџџ&'()*+,ўџџџ./01234ўџџџ§џџџ7ўџџџўџџџўџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџRoot Entryџџџџџџџџ РF z_АыјЩ9€Data џџџџџџџџџџџџ1TableџџџџWordDocumentџџџџ.(SummaryInformation(џџџџџџџџџџџџ%DocumentSummaryInformation8џџџџџџџџ-CompObjџџџџџџџџџџџџjџџџџџџџџџџџџўџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџўџ џџџџ РFMicrosoft Word Document MSWordDocWord.Document.8є9Вq